Weinnasen-Geschichten aus 2007

Der Wein birgt eine auch tödliche Wahrheit!


10.09.2007

Tach aber auch!

Sokrates genoß ihn. Alexander der Große ihn in anderer Cuvée: Den Schierlingsbecher voller Wein und dem Gift aus Mutter Gaia's Garten. Dem Schierling, der die Atmung lähmte. Sokrates, als "Kinderschänder", nahm "freiwillig" einen Becher voller Weißwein, blumig soll er gewesen sein, mit Gift des Schierlingskrautes und hauchte sein Leben buchstäblich aus.
Alexander der Große und scheints "ewige Sieger", der "Größte Feldherr aller Zeiten", "genoß" süßen, roten Wein um das "brennende" Gift des zum Herzstillstand bringende Eisenhut-Kraut, mit Schierling, zu überdecken. Sein letztes Glas Wein sollte ihm doch noch schmecken, entschied er sich für sich ganz allein in seiner "Einsiedelei". Als Verlierer gegen Rom konnte sich der Karthager Generals-Sohn den Hohn seiner Zeitgenossen nicht mehr antun!

Ob's so... oder ähnlich war, beide Größen ihrer Zeit waren excellente Genießer und Weinkenner. Dies ist wohl historisch unbestritten. Jedoch, was sie -in Einsamkeit ihrer Entscheidung gelitten haben- ist uns unbekannt. Als relativ gesichert scheint doch, daß sie ihr weiteres Leben für unerträglich hielten.

Genauso, wie der Düsseldorfer Schriftsteller Heinrich Harry Schmitz, der zu jung (mit 33 schoß er sich eine Kugel in den Kopf) starb und im Uhrenturm (Ex "Haniel und Lueg"-Werke) vor der Bundesanstalt für Arbeit in Düdo seine "Gedächtnisstätte" fand: Der "Meister des Grotesken" und "schrägen Humors"!

Nun habe ich, die olle Weinnase, herausgefunden, welche Weine die beiden Herren genossen; den "Reinen Wein", in Weiß und Rot, der in sich trug den Tod der "Wissenden"!

CpS


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